Das Bildungssystem in Kenia steht vor erheblichen Herausforderungen, die den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für viele Kinder erschweren. Obwohl die Regierung Maßnahmen ergriffen hat, um die Bildungssituation zu verbessern, bleiben zahlreiche Hürden bestehen, insbesondere für Kinder aus armen und ländlichen Gebieten.
Bildung ist offiziell kostenlos, aber:
Eltern müssen für Schuluniformen, Lernmaterialien und Prüfungsgebühren aufkommen.
In armen Familien sind diese Kosten unerschwinglich.
Kenia hat in den letzten fünf Jahren bedeutende Schritte unternommen, um sein Bildungssystem zu reformieren und an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.
Warum Internatsschulen mehr sind als Lernorte – eine Antwort auf komplexe Herausforderungen.
Die Kinder leben auf dem Schulgelände, erhalten dort Unterricht, Betreuung und Verpflegung – ohne Unterbrechung, Ablenkung oder die ständige Angst, wieder zu Hause gebraucht zu werden. So entsteht Kontinuität im Lernen, die für den Bildungserfolg entscheidend ist.
Als gemeinnütziger Verein hat es sich die Intho.keniahilfe e.V. zur Aufgabe gemacht, dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird – und das ist in diesem Fall der Zugang zu gerechter, ganzheitlicher und geschützter Bildung.
Unsere Schule soll nicht einfach nur ein Ort des Lernens sein. Sie soll ein sicherer Raum werden für Kinder, die sonst keine Chance hätten. Ein Ort, an dem sie nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, sondern auch Wertschätzung, Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven erfahren.
Wir bauen:
Eine Schule mit Internat, damit Kinder aus ärmsten Verhältnissen oder abgelegenen Gebieten täglich lernen können – unabhängig von familiärem Druck oder weiter Anreise.
Einen geschützten Lernraum, der frei ist von Gewalt, Ausgrenzung und Ausbeutung.
Eine Gemeinschaft, in der Kinder individuell gefördert, in ihrer Persönlichkeit gestärkt und ihnen Werte vermittelt werden.
Einen Ort der Versorgung, mit sauberem Wasser aus dem eigenen Brunnen, regelmäßigen Mahlzeiten und Zugang zu medizinischer Betreuung.
Wir glauben fest daran: Bildung ist der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung. Jedes Kind, das zur Schule geht, hat die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Es wird wahrscheinlicher gesünder, selbstbewusster, unabhängiger – und gibt später Bildung, Stabilität und Perspektive an die nächste Generation weiter.
Unsere Schule soll genau das möglich machen. Mit deiner Unterstützung.
Ein Schulbau in Kenia kostet nicht nur Geld für Gebäude und Ausstattung. Es braucht sichere Strukturen – wie eine Schutzmauer, um das Grundstück zu sichern, eine Küche zur Versorgung der Kinder, Wasserzugang durch einen Brunnen, Lehrmaterialien und ausgebildete Lehrkräfte.
Das Hauptgelände ist bereits mit einer Mauer umbaut. Als nächsten Schritt muss das zusätzlich erworbene Grundstück, das direkt nebenan liegt, noch eingefasst werden.
Deshalb bitten wir dich: Hilf mit.
Ob als Privatperson oder als Unternehmen – deine Spende ist ein direkter Beitrag zu einem Ort, an dem Bildung wieder Hoffnung bedeutet. Ein Ort, an dem Kinder nicht nur träumen dürfen, sondern beginnen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.
Unsere Schule in Kenia soll ein Ort der Bildung, Geborgenheit und Zukunft sein – aber ohne Schutz ist all das in Gefahr. Ohne eine stabile Mauer rund um das Gelände sind wir Diebstahl, Zerstörung und Landraub schutzlos ausgeliefert.
Hilf uns, eine sichere Grenze zu ziehen – Stein für Stein.
Spende symbolisch einen Mauerstein – ein Stück Schutz für Kinder, Lehrkräfte und die Schule selbst.
Jeder Stein stärkt den sicheren Raum, den wir für Lernen, Spielen und Aufwachsen brauchen.
Ihre Spende wird sichtbar – in einer Mauer, die Leben schützt und Hoffnung bewahrt.
Spende jetzt einen sybolischen Mauerstein. Gemeinsam bauen wir Zukunft.
Die neue Struktur gliedert sich wie folgt:
2 Jahre Vorschule (Pre-Primary)
6 Jahre Grundschule (Primary)
3 Jahre Junior Secondary School
3 Jahre Senior Secondary School
3 Jahre Hochschulbildung (Universität oder TVET)
Diese Umstellung zielt darauf ab, praxisorientiertes Lernen zu fördern und Schüler besser auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
Einschulungsrate in der Grundschule: Die Bruttoeinschulungsrate lag 2019 bei etwa 78,8 %.
Abschlussrate der unteren Sekundarstufe: Im Jahr 2016 erreichten etwa 81 % der Schüler den Abschluss der unteren Sekundarstufe.
Abschlussrate der oberen Sekundarstufe: Die Abschlussrate der oberen Sekundarstufe lag 2016 bei rund 39 %. education-inequalities.org
Rund 2,34 Millionen Kinder im Grundschulalter in Kenia werden derzeit nicht eingeschult.
Diese Zahl macht deutlich, wie groß der Bedarf an zusätzlicher Bildungsförderung und infrastruktureller Unterstützung in Kenia ist – insbesondere für Kinder in armen oder abgelegenen Regionen.
Definitionen:
Monetäre Armut: Kinder, die in Haushalten leben, deren Einkommen unterhalb der nationalen Armutsgrenze liegt.UAB Sites
Multidimensionale Armut: Kinder, die gleichzeitig in mehreren Bereichen benachteiligt sind, wie z. B. Bildung, Gesundheit, Ernährung, Zugang zu sauberem Wasser und angemessener Unterkunft.
Aus diesem Bereich stammen die Kinder, die die Intho.keniahilfe e.V. in Kenia betreut.
Laut UNICEF leben 41 % der kenianischen Kinder in monetärer Armut und 52 % in multidimensionaler Armut. UNICEF USA
Darüber hinaus sind etwa 4 Millionen Kinder (36,3 % der multidimensional armen Kinder) von schwerer Armut betroffen, was bedeutet, dass sie in besonders prekären Verhältnissen leben. africanchildforum.org
Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, gezielte Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder in Kenia zu ergreifen.
Die alleinerziehenden Mütter in unserem Programm können sich kaum Nahrung leisten, Kosten für Bildung können sie nicht aufbringen.
Schulangst und Schulabbrüche sind häufig, besonders bei:
Mädchen (z. B. durch frühe Schwangerschaft, Periodenscham, Kinderarbeit, Mißbrauch)
Kindern mit Behinderungen (wegen fehlender Barrierefreiheit)
Große Klassen (teilweise über 60 Schüler) erschweren effektives Lernen.
Mangel an qualifizierten Lehrkräften, besonders in ländlichen Gebieten.
Warum ist das so? Die Ursachen sind vielschichtig:
Überfüllte Klassenzimmer mit bis zu 60 oder mehr Schülern machen individuellen Unterricht nahezu unmöglich.
Lehrkräfte sind oft überfordert, schlecht ausgebildet oder gar nicht erst vorhanden, besonders in abgelegenen Regionen.
Lernmaterialien fehlen, es mangelt an Büchern, Heften und didaktischen Hilfsmitteln.
Kinder kommen oft hungrig zur Schule, krank oder traumatisiert – wie soll da konzentriertes Lernen möglich sein?
Qualität in der Bildung ist kein Luxus – sie ist die Grundlage für Entwicklung, Gerechtigkeit und Hoffnung.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass jedes Kind – egal wo es geboren wurde – diese Chance erhält.
In den letzten Jahren hat Kenia sein Bildungssystem grundlegend reformiert:
Competency-Based Curriculum (CBC): moderner, praxisnaher Lehrplan – aber Lehrkräfte und Ausstattung fehlen vielerorts.
Förderung von Berufsausbildung (TVET): bessere Jobchancen für Jugendliche – jedoch noch unterfinanziert und ungleich verteilt.
Digitalisierung: Tablets & Online-Lernen – aber kaum Internet oder Strom auf dem Land.
Schulinfrastruktur: neue Schulen entstehen – doch viele bleiben überfüllt oder baufällig.
Fazit: Gute Ansätze – aber ohne Unterstützung bleibt echte Bildung für viele Kinder unerreichbar.
Oft haben die Kinder zuhause keine adequate Umgebung, um zu lernen oder die Mütter schaffen es nicht, die Kinder zu unterstützen und zu fördern.
Internatsschulen fördern nicht nur den Kopf, sondern den ganzen Menschen. Kinder lernen hier nicht nur für Prüfungen, sondern für das Leben: Verantwortungsbewusstsein, Zusammenleben in der Gruppe, Rücksichtnahme und Selbstständigkeit. Sie erhalten Raum zur Entfaltung, kreative Angebote, Freizeitgestaltung und emotionale Bindung zu Betreuenden.